Naturpark

Der Regionale Naturpark Monterano ist 1988 eingerichtet und 1993 erweitert worden.
Er befindet sich innerhalb des Gemeindegebiets von Canale Monterano in einer Zone von besonderem landschaftlichen, geschichtlichen und archeologischen Interesse. Der Naturpark liegt laengs des mittleren Laufes des Flusses Mignone auf etwa 1080 Hektar, zwischen den Tolfa Bergen und den Vulkankegeln der Sabatiner Berge.
Die Landschaft ist durch tiefe Tuffsteinschluchten gepraegt, vom Wasser ueber Jahrtausende gegraben, in denen sich wichtige Baumformen befinden.
Hier wachsen Pappeln, Erlen, Haselnuss, Hagebuchen, Zereichen, Weiden, Eichen und Ahorn.
Auf den Hochflaechen finden wir den typischen Mittelmeer Buschwald mit Steineichen, Mutterkraut, Erdbeerbaum und Feldahorn. Von Bedeutung ist das Vorhandensein der Buche, ein Baum der Bergwelt, den wir hier jedoch bis zu nur 200 Meter ueber dem Meer finden, dank des Frisch-feuchten Klimas der Klamm.
Gross ist auch die Vielfalt der Farne, darunter speziell der Koenigsfarn und Waldrippenfarn.
Eine typische Landschaftsform sind die Weideflaechen, wo Maremmarinder frei grasen. Hier bluehen im Fruehjahrviele Arten wilder Orchideen, die verschiedenen Gattungen angehoeren Die Vielfalt der Natur und das hohe Niveau der Landschaftserhaltung lassen das Leben vieler Tierarten zu.
Unter den Sauegetieren finden wir den Marder, das Stachelschswein, das Wildschwein, den Fuchs, den Dachs und die Wildkzatze.
Unter den Raubvoegeln der Nacht zu erwaehen sind Uhu, Kauz, Waldkauz und die Eule.
Die Raubvoegel, die am Tage ihre Beute suchen sind Turmfalke, Mauesebussard, der braune Huehnergeier, die Gabelweihe, Sperber, Habicht und der Schlangenadler.
Die Feuchtgebiete sind Lebensraum der Amphibien wie Laubfroesche, Froesche, Kroeten, Molche und der Salamander.
In den sonnigeren Gebieten finden wir Eidechsen, Smaragdeidechsen, Vierstreifennatter und die Vipern. Die Wasserfauna des Baches Mignone, der das Gebiet des Naturparks duchfliesst, setzt sich im wesentlichen aus Suedeuropaeischer Ploetze, Doebel, Stroemer, Aal und Karpfen zusammen.
Die bedeutensten archaeologischen Spuren sind die Graeber der etruskischen Nekropolis in verschiedenen Punkten des Gebiets.
Die Grotte der Bandita, die Grotte des Tabaks, der Tuffaltar und die Grotten sind Bestattungsstaetten mit Kammergraebern, die von einem intensiven sozialen und wirtschaftlichen Leben in diesem Gebiet zeugen. Vor allem zwischen dem 7. und 6. Jahrhendert vor der Zeitenwende.
Mit der Roemischen Eroberung entvoelkert sich Monterano.
Es wird wieder bedeutendes Zentrum nach dem Verlassen von Forum Clodii, damals Bischoffssitz, Grund dafuer die Invasion der germanischen Voelker. Die Geschichte Monteranos ab dem Mittelalter ist vom wiederhohlten Tausch des Lehens zwischen Adelsfamilien gekennzeichnet, bis 1671 die Familie Altieri das Lehen erwirbt und zur hoechsten Bluete bringt.
Sie vertrauen die Planung des Klosters des Heilingen Bonaventura und den Ausbau des Fuerstenpalastes, von dem romantische Ruinen erhalten sind, dem Architekten Gian Lorenzo Bernini an.
Diese Zeit des Wohlstands und der Bluete ist von kurzer Dauer. In Folge des Todes des Pabstes Clemens des 10.
Rapraesentant der Familie Altieri, beginnt einwirtschaftlicher Verfall assoziiert mit der Malaria.
Dies bedeutet eine neue Entvoelkerung des Ortes, bis zur totalen Aufgabe 1799 verursacht durch die Pluenderung der franzoesischen Truppen.
Die Landschaft Monteranos, reich an Reiz un Charme, vereint Geschichte, Architektur und naturbelassene Landschaft.
Hier bietet sich die Moeglichkeit schoener Aufenthalte und kultureller Aktivitaet. Die Unterbringungsmoeglichkeiten erlauben den Aufenthalt in natuerlicher Umgebung unweit des Naturparks. Zahlreiche Restaurants und Gasthoefe laden zum Probieren der Oertlichen Kueche ein. Im Ort finden Sie typische Produkte Fleisch, Kaese, Salami und Suesswaren.
Ausserdem koennen Sie den Naturpark und die Umgebung zu Pferde besuchen. All dies wenige Kilometer von den Straenden des Mittelmeers und von den Ufern der seen von Bracciano, Vico und Martignano entfernt.

Ultimo aggiornamento: 3.09.2009 (17:18)   Stampa Stampa